Landesweites Treffen von Kirche und Sport am 15. November 2019 in Maulbronn

Die Spitzen der evangelischen Landeskirchen und der beiden katholischen Diözesen in Baden-Württemberg wollen ihre Zusammenarbeit mit dem Landessportverband vertiefen. Bei einer gemeinsamen Sitzung sprachen sich die Bischöfe und die Vertreter des Sports am Freitag in Maulbronn unter anderem für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus.Die Spitzen der vier Landeskirchen und die Spitzen der drei Sportbünde trafen sich im Kloster Maulbronn trafen sich Mitglieder von Kirche und Sport zu einem Gespräch  zum Thema der gemeinsamen Herausforderungen in Baden – Württemberg.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Andreas Felchle ging es in die Klosterkirche zur ökumenischen Andacht. Diese war nur durch Kerzen erleuchtetet und gab zusammen mit dem alten Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert , dem Treffen vom ersten Moment an eine feierliche Note.

In der anschließenden Einführung im Oratorium des Klosters hob Andreas Felchle, Fizepräsident des Landessortbundes die neuen Herausforderungen für Kirche und Sport hervor.

Kirche und Sport seien für etwas und nicht etwa gegen, wie etwa eine Bürgerinitiative. Man stehe für Integration und Inklusion  und habe eine soziale politische Ausrichtung um Glauben und Seelsorge durch Kirche und Sport in der Gesellschaft fest zu verwurzeln.

Die Basis dafür bildeten die Werte Demokratie, Recht und  Freiheit und die Verpflichtung und den Anspruch diese zu vertiefen.

Gemeinsam stehe man vor den neuen Herausforderungen insbesondere das ehrenamtliche Engagement zu beleben. Dies wird zunehmend schwieriger in der ausdifferenzierteren und individuelleren Gesellschaft. Die Stärkung der Kinder und die Stütze bis ins hohe Alter durch Sport und Kirche seien im Blick zu halten.

Schließlich seien die ganz großen „Jugend- und Seniorenarbeiter“ die Kirchen und die Sportvereine. Dort seien Trainer, Fachleute, Dozenten und Lehrer tätig und man habe das Wohlergehen der gesamten Menschen im Blick, ungeachtet Herkunft, Alter, etc.

Die Teilhabe für viele Menschen in der Gemeinschaft verbindet. In Vereinen trifft man sich noch.

Hierbei darf aber auch nicht außer Acht gelassen werden, das arbeitsfreie Zeiten, z.B. der Sonntag als Ruhetag, verteidigt werden müssen um den Menschen Zeit zur Ruhe und zur Besinnung zu ermöglichen.

Es folgte die Vorstellung von 3 Projekten aus Kirche und Sport und das Gemeinsame Anliegen zu verdeutlichen:

1. der Konfi-Cup, bei dem sich zahlreiche Konfirmanten zum gemeinsamen Sport treffen..

2. das afghanische Essen der DJK Leonberg, bei dem afghanische Flüchtlinge jedes Jahr aufs Neue ehrenamtlich für bis zu 150 Gäste ein Essen zubereiten und dessen Erlös einem sozialen Zweck spenden.

3. inklusives Kegeln, eine jährliche Veranstaltung des DJK-Sportverbandes Erzdiözese Freiburg.

Danach löste sich die Gruppe der Eingeladen in drei Teile auf.

Es folgte ein Spitzengespräch der Bischöfe und des geschäftsführenden Präsidiums des Landessportverbandes. Das dabei beschlossene Thesenpapier, das Sport und Kirche „Gemeinsam vor neuen Herausforderungen“ sieht, so der Titel des Papiers, fasst in 13 Thesen zusammen, wofür beide Seiten einstehen wollen – im Sinne eines gemeinsamen Engagements zur Stärkung des Zusammenhalts in der Gesellschaft. So sollen nicht nur Kinder und Jugendliche auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung gestärkt oder Menschen zum Engagement für die Demokratie ermutigt werden; beide Seiten fühlen sich in dem Papier auch „der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet“ und treten für „Selbstbestimmung und gegen Diskriminierung jeder Art“ ein.

Gleichzeitig zum Spitzengespräch tagten die beiden Landesarbeitskreise Kirche und Sport, aus Württemberg und Baden. Und für alle anderen Gäste erfolgte eine Führung der besonderen Art durch das Kloster Maulbronn durch Ephorus Gerhard Keitel, bei dem andere Dinge gezeigt wurden als bei einer Sandardführung.

Zum Abschluss der Veranstaltung versammelten sich erneut alle Gäste gemeinsam zu einem Empfang und zu einem gegenseitigen Austausch in der Maulbronner Stadthalle.

Vom DJK-Diözesansportverband war neben den Vertretern und Vertreterinnen der DJK-Leonberg fast die ganze Diözesanleitung anwesend.

                                                                                                                                                                                                               Katharina Markewski

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