Gesundheitswochenende Kloster Kirchberg

Das Leben atmen …..

       ….. und wir haben es geatmet. Dort, wo die Musik spielt. In der freien Natur.

Bereits am ersten Tag, nach einer sportlichen Morgeneinheit mit Jutta, machten wir uns auf, um den Wanderweg der Himmelsleiter zu meistern.

Und von dieser Wanderung möchte ich euch hier gerne erzählen.

Gleich nach dem Mittagessen ging es los. Ziel war es, in die Natur einzutauchen mit all unseren Sinnen. Wahrzunehmen, uns bewusst zu verbinden, loszulassen, die Natur und das Leben zu atmen.

Doch wie das häufig der Fall ist, verloren wir uns zunächst in Gesprächen. Die Natur blieb dabei eher nebensächlich.

So erreichten also fröhlich gestimmte, aber etwas lärmende Damen eine steile Treppe mit vielen Stufen.

Wir waren am Fuße der Himmelsleiter angekommen.

Stopp, eine Himmelsleiter erstürmt man offensichtlich nicht so einfach. Eine Absperrung war es, die uns innehalten ließ.

Ein guter Moment, um das Spiel zu drehen. Wir einigten uns darauf, ab hier erst einmal „den eigenen“ Weg zu gehen. In Stille, im eigenen Tempo.

Die Rucksäcke, vollgepackt mit unseren Alltagsthemen, das Geschnatter und Gegacker in die Ecke zu stellen. Die Smartphones ab- Achtsamkeit- und die Bereitschaft eins zu werden mit uns und der Natur anzuschalten.

Und so begannen wir, die Himmelsleiter zu erklimmen. Aber was war das? Plötzlich raschelte es auf einem Baum.

Da folgte dem Rascheln der Ruf eines Eichhörnchens, das uns sehr genau zu beobachten schien. 

Wie wir weiter aufstiegen, huschte es mit. Springend von Baum zu Baum, um uns dann mit einem nochmaligen Ruf unseres Weges ziehen zu lassen.

Oben angekommen zeigte uns der Wald einen wunderbaren Platz. Lud ein zu sein und zu bleiben.

Wir ließen uns nicht lange bitten, nahmen die Einladung an und traten ein.

Schnell fand jede von uns ihren Platz. Schloss die Augen. Begann zu fühlen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu träumen. Der Wald hatte seine Türen weit geöffnet. Ließ eintauchen in eine grenzenlose Weite. Brachte Verbundenheit mit uns selbst und mit ihm. War bereit zu berühren. Und wir waren bereit, uns berühren zu lassen.

Jede erlebte es auf eigene Art und Weise. Eine Teilnehmerin sagte am Ende, dass es ihr plötzlich gewesen wäre, als ob die Vögel über uns Frauen beraten hätten

Nach diesem besonderen Erfahren des Waldes trafen wir uns an einem vorab vereinbarten Aussichtspunkt. Und wie wir alle da waren kamen drei Milane angeflogen. Es war, als ob sie uns grüßten …..

Für einen Wanderweg, den man normalerweise locker in zwei Stunden bewältigt, haben wir an diesem Tag beinahe fünf Stunden gebraucht.

Das, wovon ich gerade erzählt habe, nennt sich heutzutage Waldbaden.

Ich aber nenne es „Das Leben atmen“.

In diesem Sinne hat uns Kloster Kirchberg auch in diesem Jahr eine wunderbare Zeit geschenkt.

 

Martina Petermann

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