Sportexerzitien im Kloster Reute

Aufbrechen – Durchhalten – Ankommen

Aufbrechen mit Mose in das gelobte Land, Durchhalten bei diversen Sporteinheiten und Ankommen nach der Wüstenwanderung, so könnte man in Kurzform die diesjährigen Sportexerzitien überscheiben.

Ausgehend vom Lebensweg des Mose, vom Binsenkörbchen im Schilf bis zum Tod auf dem Berg Nebo wurde mit unterschiedlichsten Methoden Parallelen zum eigenen Leben gezogen. Nach einer Einführung von Christian Turrey in das Leben des Mose, ging es gleich sportlich spielerisch weiter. Jutta Geiger-Wenzler ließ im Klostergarten alle bei der Suche nach den 10 Plagen schwitzen, bevor es anschließend, beladen mit allerlei Equipment durch das rote Meer ging. Das Gejohle der Teilnehmer*innen war bestimmt bis nach Reute zu hören.

 Am zweiten Tag wurde auf die Pauke gehauen, ganz nach dem Vorbild der Mirjam. Und da gab es viel, was jede/r Einzelne gerne mal loswerden wollte.

Um zum brennenden Dornbusch zu gelangen musste Mose über die Grenze gehen und auch die Teilnehmer*innen wurden (allerdings mit dem Auto) weit über die Grenze des Klosters hinausgebracht und mussten ihren Weg zurück finden. Alle sind heil wieder im Kloster angekommen, auch wenn der Weg bei manchen eher abenteuerlich war.

 Etwas ernsthafter und tiefgehender wurde der Durchzug durchs rote Meer im Bibliodrama bearbeitet, das Martin Sayer und Schwester Franziska anleiteten. Da standen Wolkensäulen bombenfest, es gab tanzende Mirjams, nachrückende Ägypter und Israeliten in allen Stadien des Aufbruchs.

Unterschiedlichste Sport- und Entspannungseinheiten, ein Ausflug nach Wolfegg, ein Kinoabend und ein bewegter und bewegender Abschlussgottesdienst sorgten für abwechslungsreiche Tage. Die Atmosphäre des Klosters, das gute Essen und die Stille trugen dazu bei, dass alle zufrieden, erholt und vielleicht auch etwas nachdenklich wieder nach Hause fuhren.

 Zeit um zur Ruhe zu kommen, die Seele baumeln zu lassen, das Erlebte zu verarbeiten, dem Körper etwas Gutes zu tun, sich mal schnell, mal langsam zu bewegen, Stille auszuhalten, dies macht den Reiz der Sportexerzitien aus, die in diesem Jahr zum 23. Mal stattfanden. Diese Tage bewusst im Kloster und mit den Schwestern  zu erleben, trägt zur Entschleunigung des eigenen Lebens bei.

                                                                                                     Mechthild Foldenauer

 

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