Auf Glaubenswegen unterwegs – Kapellenweg in Scheidegg

Bei herrlichem Bergwetter und fantastischen Aussichten auf die Alpenkette machten sich 14 gut gelaunte Wanderer im Juni auf den Weg, Scheidegg zu umrunden und von Kapelle zu Kapelle zu wandern.

Der Kapellenweg in Scheidegg, im Jahre 1999 initiiert vom evangelischen Pfarrer Bauer und dem katholischen Pfarrer Meisburger aus den beiden ansässigen christlichen Gemeinden, umfasst eine Wegstrecke von rund 22 km. Wir hatten uns den Weg auf zwei Tagesetappen aufgeteilt, um an den einzelnen Kapellen Zeit für kurze Impulse zu haben.

Nach einem ersten Kennenlernen am Freitagabend, startete die Gruppe am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und weißen Schäfchenwolken in Böserscheidegg bei der Katharina- und Antoniuskapelle. Immer gegen den Uhrzeigersinn umwanderte die Gruppe den Markt Scheidegg, oft vom beeindruckenden Panorama der Vorarlberger Berge abgelenkt, über Haus nach Kinberg, zur herrlichen gelegenen Wendelinskapelle, wo es eine erste längere Rast gab.

Weiter ging es über Bieslings und einen Abstecher zu den Scheidegger Wasserfällen zum Kreuz auf dem Kreuzberg und abschließend zur winzig kleinen Martinakapelle, die schon 1622 al Pestkapelle erbaut worden ist.

Der Weg führte teilweise romantisch durch Wälder, über kleine Brücken und umrundet so Scheidegg und seine zugehörigen Teilorte, hier im Allgäu „Filialen“ genannt.

Am ehemaligen Altar der evangelischen Auferstehungskirche, der zusammen mit dem Taufstein bewusst zwischen Salchenried und Böserscheidegg am Waldrand aufgestellt wurde gab es einen letzten Impuls, bevor der erste Tag auf dem Kapellenweg zu Ende ging.

Dieses Mal hatte die Gruppe in Lindenberg Quartier bezogen, bestens untergebracht und kulinarisch verwöhnt im Lindenberger Hof. Hier klangen die Abende jeweils gemütlich aus.

Die kleinere Südrunde hatte sich die Gruppe für Sonntag vorgenommen. Start war dieses Mal in Forst an der ökumenischen Hubertuskappelle, von dort aus ging es dann in stetigem auf und ab an der schon in Österreich liegenden Ulrichskapelle vorbei über Ebenschwand wieder zurück nach Forst.

„Wege für Leib und Seele“ nannten die Initiatoren den Kapellenweg, da können wir alle nur zustimmen.

-  Mechthild Foldenauer

 

 

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