DJK Diözesantag 2018

Kirche und Sport standen im Fokus des diesjährigen Diözesantages der DJK

„Kirche und Sport – Staffellauf oder Hindernisrennen“, unter dieses Thema hatten die Verantwortlichen die Podiumsdiskussion am Vormittag gestellt. Schon in seinem Grußwort zog Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm Parallelen zwischen Kirche und Sport. Bei 2 Millionen im WLSB organisierten Sportlern und Sportlerinnen und 1,8 Millionen Katholiken in Württemberg, müsse es viele Überschneidungen geben.

Diesen Ball nahm Andreas Felchle, Präsident des Württembergischen Landessportbundes in der anschließenden Podiumsdiskussion gerne auf: „Als große gesellschaftliche Gruppierung müssen wir zusammen unsere Stimme erheben, z.B. beim Schutz des Sonntages“. Sei es früher eher ein Gegeneinander von Sport und Kirche in diesem Bereich gewesen, so gelte es heute, den Sonntag zu verteidigen, wenn es z.B. um das Ladenöffnungsgesetz gehe.

Leider hat der Sport gerade bei den Kirchenleitungen nicht den Stellenwert, obwohl z.B. die DJK einer der größten katholischen Verbände sei, so Elsbeth Beha, die Präsidentin des DJK-Sportverbandes. „Über zwei Jahre hat es gedauert, bis die Deutsche Bischofskonferenz die Stelle des Geistlichen Beirates, der zugleich Olympiapfarrer ist wieder zu besetzen“.  Da stehe die Evangelische Kirche genauso im Fokus fügte Andreas Felchle an, auch dort warte man seit Jahren auf die Wiederbesetzung der Stelle des Sportpfarrers.

Auf die Frage von Christian Turrey, Redakteur bei Kirche im Privatfunk und Moderator der Podiumsdiskussion, ob es nun ein Hindernisrennen oder ein Staffellauf sei zwischen Kirche und Sport antwortete Domkapitular Andreas Rieg, seit 2017 Geistlicher Beirat des DJK-Diözesansportverbandes: „Vor allem müssen wir schauen, dass der nächste bereit steht, sonst können wir keinen Staffelstab übergeben“. Optimal sei, wenn Ämter mit Personen besetzt sind, die beides, Kirche und Sport verbinden. „Wenn ich keine Beziehung habe, nehme ich auch nicht den Staffelstab in die Hand“.

 

Über 90 Delegierte aus dem ganzen Verbandsgebiet, darunter viele Jugendliche, die parallel ihren Jugendtag abhielten waren nach Heilbronn zum diesjährigen Diözesantag des DJK-Diözesansportverbandes Rottenburg-Stuttgart gekommen.

Wolfgang Hörrmann (DJK Stuttgart-Süd), der sich über 30 Jahre als Finanzreferent für den Verband engagiert hat und seit 50 Jahren aktiv in verschiedenen Ämtern auf Diözesanebene tätig war, wurde für sein herausragendes Engagement mit dem Linus-Rot-Gedächtnispreis ausgezeichnet.

 

Sieger beim Wettbewerb „gute Jugendarbeit“ wurde die DJK Sportbund Stuttgart. Das Engagement des Vereins im Jugendbereich wurde mit €300 honoriert.

Auf den weiteren Plätzen folgten die DJK Wasseralfingen,  DJK Schulschach, DJK  Bad Mergentheim, die DJK Göppingen  und die DJK Oberkessach.

Nach einem Geistlichen Impuls standen nachmittags die Regularien an, bevor der Diözesanvorsitzende Tobias Englhardt mit einem herzlichen Dank an die DJK Heilbronn, die den diesjährigen Diözesantag ausgerichtet hat, die Delegierten verabschiedete.

- Mechthild Foldenauer

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